Alle Gemeinden in der Gewerbesteuer Karte

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Als Oasen werden Gemeinden mit einem Gewerbesteuerhebesatz unter 300 (10,5% effektiv) eingestuft.
Hebesatz Ampel-System: 🟢 < 300 | 🟡 300-399 | 🔴 > 400

Großstädte und ihre Steuersätze

Die relevantesten Großstädte mit ihren Gewerbesteuerhebesätzen. Potenzielle steuerlich attraktivere Gemeinden im Umland findest du auf den jeweiligen Seiten.

Häufig gestellte Fragen

Wichtige Fragen zu unserer Gewerbesteuer Karte, Hebesätzen und mehr schnell beantwortet.

Was ist die Gewerbesteuer?

Die Gewerbesteuer ist eine kommunale Steuer, die auf den Gewinn von Gewerbebetrieben in Deutschland erhoben wird. Sie dient der Finanzierung lokaler Infrastruktur und wird von den Gemeinden verwaltet. Im Gegensatz zur Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer ist sie an den Standort des Betriebs gebunden und variiert je nach Region.

Wer muss Gewerbesteuer zahlen?

Jeder Gewerbebetrieb – also Unternehmen, die gewerblich tätig sind – unterliegt der Gewerbesteuer. Dazu zählen z. B. Handels- oder Produktionsbetriebe. Freiberufler wie Ärzte, Anwälte oder Architekten sind in der Regel befreit, es sei denn, sie betreiben einen gewerblichen Zweig. Es gibt einen Freibetrag von 24.500 € pro Jahr, unter dem keine Steuer fällig wird.

Wie wird die Gewerbesteuer berechnet?

Die Berechnung erfolgt in Schritten: Zuerst wird der Gewerbeertrag (angepasster Gewinn) ermittelt. Darauf wird die bundesweit einheitliche Steuermesszahl von 3,5 % angewendet. Das Ergebnis (Steuermessbetrag) wird dann mit dem lokalen Hebesatz multipliziert. Formel: Gewerbesteuer = Gewerbeertrag × 3,5 % × (Hebesatz / 100).

Was ist der Hebesatz und warum variiert er?

Der Hebesatz ist ein Multiplikator, den jede Gemeinde selbst festlegt, um die Steuerlast anzupassen. Er beträgt mindestens 200 % und liegt 2025 bundesweit im Durchschnitt bei 438 %. Regionale Unterschiede entstehen durch lokale Haushaltsbedürfnisse: Niedrigere Sätze finden sich oft in Bayern oder Norddeutschland, höhere in Nordrhein-Westfalen oder Hessen.